HTML bedeutet "Hypertext Markup Language" und ist eine weltweit anerkannte Regelsammlung ("Seitenbeschreibungssprache"), die dazu dient, Dokumente abzufassen, die von einem Computerprogramm, einem sogenannten Browser, als gestaltete Seite aus Texten, Bildern und Multimediainhalten aller Art auf dem Bildschirm oder auf anderen Ausgabegeräten dargestellt werden.

 

Ursprung und Entwicklung

Die Sprache HTML entstand in ihrer heutigen Form Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts aus einer Initiative des W3C Konsortiums, einer Gründung des LCS MIT in Zusammenarbeit mit dem CERN, der DARPA und der Europäischen Kommission. Sie wurde aus der Idee heraus geboren, dass weltweit alle Nutzer unabhängig von dem verwendeten Computersystem oder Internetdienst Informationen im Internet sehen können sollten. Dies ist eine nicht triviale Aufgabe, schon, wenn man nur an die unterschiedlichen Bildschirmauflösungen denkt.

Zu den Leistungen der Seitenbeschreibungssprache HTML gehört die Darstellung von Texten als Fließtext und Überschriften verschiedener Größe, als Tabellen oder Listen, von Eingabeformularen für den Benutzer und die Einbindung von Grafiken. Dem Browser bleibt gerätebezogen die Aufgabe, die Texte in der vom Nutzer gewünschten Größe darzustellen und die Zeilen dementsprechend umzubrechen, Blöcke wie z.B. Grafiken nebeneinander oder nacheinander darzustellen, so, wie sie eben auf den Monitor passen, weiterführende Links zu kennzeichnen, die beim Anklicken ein neues Browserfenster öffnen oder den vorigen Inhalt des Bildschirmes ersetzen, und vieles andere mehr.

 

Vereinfachung

Die Entwicklung ist sehr stark in die Richtung gegangen, per HTML nur die Inhalte festzulegen und die Präsentation in einer gesonderten Datei, einem Cascading Style Sheet (CSS) festzulegen, so beispielsweise Schriftarten und -Größen, Umrahmungen, Hintergrundfarben, ja, sogar die Plazierung von Absätzen und Grafiken und viele andere Eigenschaften mehr.

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